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Funktionsweise und Vorteile von Hydrogellinsen

Weiche Kontaktlinsen werden in der Regel als besonders angenehm auf dem Auge empfunden. Im Gegensatz zu harten Kontaktlinsen verursachen sie weniger Fremdkörpergefühl, da sie etwas größer sind, enger auf der Hornhaut anliegen und sich dieser durch das flexible Material perfekt anpassen. Die weichen Linsen werden nun aus verschiedenen Materialien hergestellt. Eine Variante sind Hydrogellinsen, die bereits in den 1970er Jahren entwickelt wurden. Sie waren die ersten weichen Kontaktlinsen, die auf den Markt kamen und den harten Kontaktlinsen Konkurrenz machten. Sie bestehen aus einem Kunststoff, genauer gesagt einem hydrophilen Polymer, und Wasser.

Wasser sorgt für eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit Hydrogellinsen

Hydrophil bedeutet, dass der Kunststoff, der für Hydrogellinsen verwendet wird, eine besonders gute Wechselwirkung mit Wasser eingeht. Das ist notwendig, damit die Kontaktlinsen Sauerstoff ans Auge gelangen lassen. Weiche Kontaktlinsen liegen sehr nah am Auge an, was die Sauerstoffzufuhr erschwert. Hydrogele selbst sind nun sauerstoffundurchlässig.

Damit das Auge dennoch ausreichend mit Luft versorgt wird, muss der Sauerstoff durch das Wasser diffundieren. Je höher der Wasseranteil der Hydrogellinsen ist, desto besser ist die Sauerstoffversorgung des Auges. Das Massenverhältnis zwischen Kunststoff und Wasser beträgt bei diesen Linsen in der Regel 1:1. Damit wird bereits eine sehr gute Sauerstoffdurchlässigkeit erreicht. Gemessen wird die Durchlässigkeit in Dk. Eine weiche Kontaktlinse aus Hydrogel sollte mindestens eine Durchlässigkeit von 20 Dk aufweisen, die meisten Modelle erreichen allerdings schon 30 Dk.

Hydrogellinsen: Tragedauer beachten

Eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit bedeutet auch, dass die Hydrgellinsen besonders lange getragen werden können. Eine Tragedauer von acht bis zehn Stunden stellt in der Regel kein Problem dar. Hydrogellinsen sind meist Monatslinsen oder Tageslinsen. Nach dem Ablauf der Tragedauer werden sie herausgenommen und in einer speziellen Kontaktlinsenflüssigkeit aufbewahrt, damit sie nicht austrocknen. Die Tragedauer sollte auch eingehalten werden, da eine Unterversorgung der Hornhaut mit Sauerstoff das Auge schädigen kann. Durch ihre hohe Flexibilität sind die weichen Linsen besonders einfach in der Handhabung.

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